Wer hätte es gedacht, dass der angekündigte Musikabend im Forte Belvedere Leisnig mit Dorit Gäbler und ihrem Hildegard-Knef-Programm so derart mitreisend werden sollte… Und ganz zum Schluss entstand spontan auch noch ein Leisnig-Lied, Made by Dorit Gäbler.

In Hildegard Knefs autobiografischem Roman „Der geschenkte Gaul“, der als internationaler Bestseller großen Erfolg hat, in 17 Sprachen übersetzt und auch bei der Kritik als literarisches Werk gewürdigt wurde, zeichnet Hildegard Knef Porträts ihrer Weggefährten und Mitstreiter. Mittels dieser Porträts, die prägnant und ausdrucksstark sind, stellt sich die Persönlichkeit dieser willensstarken Frau im Verlaufe des Abends dar. Mit selbst getexteten Liedern ging sie auf Tournee. Einige der schönsten erklangen an diesem Abend im Forte Belvedere zum Festival Hallo Leisnig: „Ich brauch Tapetenwechsel“, „Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen“, „Ich brauch kein Venedig“, „Für mich soll’s rote Rosen regnen“, aber natürlich auch die berühmten anderen wie: „Aber schön war es doch“, „Eins und eins“, „Du bist mein Salz in der Suppe“, „Guten Morgen Paul“, „Ich glaub ’ne Dame werd‘ ich nie“, „Nichts haut mich um, aber du“, „Ich hab mich so an dich gewöhnt“.

Passend zum Programm stand sie auf der Bühne mit Hut und großer Robe, rauchte ihre Zigarette und ganz spontan sang Dorit Gäbler – wohl berauscht vom faszinierten Publikum und der ganz außergewöhnlichen Location mit Blick über das herrliche Muldental in Leisnig – ein selbst verfasstes Leisnig-Mulde-Liebeslied; Das Publikum feierte die Gäbler hoch.